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O Tannenbaum
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu (grün) sind deine Blätter!
du grünst nicht nur zur Sommerszeit,
nein auch im Winter, wenn es schneit!
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
wie treu (grün) sind deine Blätter.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hocherfreut!
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren.
In der ersten Strophe hat sich im Laufe der Zeit statt
dem "treu" auch ein "grün" durchgesetzt.
Text: Strophe 1 von J. H. Zarnack (1820), Strophen 2 und
3 von Ernst Anschütz (1824),
Melodie nach den alten Studentenliedern "Lauriger Horatius"
und "Gott grüß dich, bruder staudinger". Die heute
nur als Weihnachtslied bekannte Weise war ursprünlich ein vier Strophen
umfassendes Liebeslied, dessen erste Strophe auch die erste Strophe des
heutigen Weihnachtsliedes bildet.
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